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Migration als Ressource: Zur Pendelmigration polnischer Frauen in Privathaushalte der Bundesrepublik

Autorzy:

Sigrid Metz-Göckel, Dobrochna Kałwa, Senganata Münst

Globale Dienstmädchen – Sie pendeln zwischen ihrer Heimat Polen und dem Arbeitsplatz Deutschland und sind ein Teil der „neuen globalen Dienstmädchen”: polnische Arbeitsmigrantinnen, zumeist in Schwarzarbeit in prekären Arbeitsverhältnissen in deutschen Haushalten angestellt. Wie sehen die Arbeitsbiografien aus? Welche Familienverhältnisse bilden die Ausgangslage? Und welche Auswirkungen hat diese Situation auf das Geschlechterrollenverständnis in Polen und in Deutschland? Interviewt wurden 41 polnischen Frauen im Ruhrgebiet und in Polen, die zur Arbeit in deutsche Privathaushalte pendeln und weiterhin in Polen leben. Sie verrichten undokumentiert Haushaltsarbeit in der Reinigung und Altenbetreuung unter prekären Bedingungen. Die Pendlerinnensind im Alter, Bildungsstand und Migrationserfahrung heterogen, die größte Gruppe bilden ältere Frauen mit Kindern.